Schon 4 Wochen 2007

und Neues gibts allerwärts - nur nicht bei demStinktier Dabbeljuh und Konsorten. Eine eben gehaltene Rede zur Lage der Nation hat neue Töne zur Innenpolitik der USA nur dort zu bieten, wo er unter den neuen Bedingungen der verlorenen Mehrheiten in beiden Häusern keinen Stich mehr sieht. In den außenpolitischen Kernfragen Irak und Afghanistan bleibt er stur auf dem Katastro-phenkurs "Sieg durch mehr US-Truppen", gegenüber Iran wird er merkwürdig ruhiger und zu Syrien-Israel-Palästina-Libanon strampelt sich seine Condolencia (sie ist wirklich zu bedauern bei solchem Chef) tapfer ab, den alten Wein in neuen Schläuchen  doch noch zu verkaufen. Beide Palästinenserlager scheinen endlich ernsthaft um Gemeinsamkeiten miteinander statt blutiger Gemeinheiten gegeneinander bemüht und so die wirksamste Methode zu finden, gegen den israelischen Aggressor ernsthaft wirksam werden zu können.

In Berlin ist nach einer 60 000er Gedenk-kundgebung an der Gedenkstätte der Sozialisten die Debatte um den neuen Gedenkstein "Den Opfern des Stalinismus" im Abflauen, ohne daß man der zuständigen Lichtenberger PDS-Leitung ihre Zustimmung zu diesen unglückseligen Stein schon verziehen hat. Ganz und gar nicht verziehen wird der Berliner Linken ihre Stimmenthaltung statt Gegenstimme bei der Ehrenbürgerschaft für Biermann. Armes Hauptstadtparlament für solchen Ehrenbürger !

25.1.07 12:57, kommentieren

8.6.06 13:25, kommentieren

Karl und Rosa

Der 14. Januar 2007 in der Gedenkstätte der Sozialisten Berlin-Friedrichsfelde sah am 14 Januar 2007 60 000 ( so Die Linke/PDS) oder 20 000( so die Berliner Polizei) bei der Ehrung der Kämpfer für das Recht der armen Klassen- Offenbar kann die Berliner Polizei nicht bis 3 zählen und bringt so jedes Jahr nur ein Drittel, bestenfalls die knappe Hälfte der tatsächlichen Teilnehmer zusammen. Lachen erlaubt, wer dabei war, weiß, warum.
Wieder bestätigt sich, daß die ruhige, bewußte Würde dieser Veranstaltung von keiner anderen auf Berlins Straßen erreicht wird. Heftige Diskussionen ja, in diesem Jahr noch mehr als sonst angesichts der neu in der Rasen vorm Rondell eingelassenen Tafel "Den Opfern des Stalinismus"- ein Bruch mit den Traditionen dieses Orts, der keine Namenlosen kennt und kennen sollte. Es sollte den Militanten aller Couleur überlassen bleiben, allgemein zu erinnern mit diesem und jenem und noch einem weiteren Opfermal. Julius Fucik hat deutlich gemacht, daß ein jeder einen Namen hatte, und den hat man gedenkend zu ehren. Wer Werner Eberlein kannte, dankt es ihm von Herzen, daß der Name seines Vater auf seines Sohnes Grabstein festgehalten ist. In die Gedenkstätte gehört - es ist Platz genug da ! - die Namensliste z. B. der von der Historischen Kommission Rehabilitierten ! Wer, beginnend mit 1937, vor sowjetischen oder ab 1949 vor DDR-Gerichten stand, ist damit durchaus nicht automatisch Opfer des Stalinismus, wenn dieser Begriff überhaupt Präzises zu erfassen geeignet wäre. Hier kochen Feinde des Sozialismus ihr Süppchen ! Die Schleifen am "Stein des Anst0ßes" waren dazu sehr aussagekräftig.

15.1.07 15:29, kommentieren

Es bleibt dabei - keine Illusionen !

Nun haben sich also fast 80 Vorschläge aus der Bakerkommission ergeben und der unsägliche Dabbeljuh im Präsidentenstuhl der USA hat genügend Möglichkeiten, seiner vollmundigen - sagen wir besser großfressigen ?? - Erklärung der "Offenheit für alle Vorschläge" Taten folgen zu lassen. Werden wir ernstzunehmende solche erleben ? Bleibt doch das Bakersche Compendium immer noch weit hinter den Notwendigkeiten zurück. Der irakischen Marionettenregierung von US-Gnaden den Schwarzen Peter zuschieben ist doch nicht als ernsthafter Vorschlag anzusehen ! Daß sogar das Gespräch mit den "Schurkenstaaten" unter den Vorschlägen ist, zeigt die verfahrene Situation der US-Auißenpolitik mit frappierender Deutlichkeit. Noch frappierender aber ist, daß die Mißhandlung der Prinzipien des Völkerrechts, der UNO, Kubas, des Iran und und und unangetastet , unkritisiert bleibt, daß der Trampel Bolton und seine UNO-Untaten lediglich mit einem "in Bälde" bevorstehenden Ausscheiden aus seiner Funktion beantwortet werden. Der von ihm in Namen und Auftrag G.W.Bushs angerichtete Schaden ist kaum zu ermessen und belastet alle Völker und Staaten für Jahre, wenn nicht Jahrzehnte. Die Liste ist lang, und nur schnelles, intensibves Handeln kann den Schaden etwas begrenzen - fürs Verhindern ist es dank der USA-Position der letzten Jahre bereits zu spät, siehe Kyoto als Gravierendstes.

8.12.06 18:18, kommentieren

Gut - aber keine Illusionen, bitte !

Die Wahlen zu Senat und Repräsentantenhaus der USA haben beide Vertretungen aus G.W.Bushs Verfügungmacht dank Niederlage seiner Partei genommen – der Kriegs- und Terrorpräsident Nordamerikas muß zusehen, wie er mit gegnerischen Mehrheiten in beiden Kammern des Parlaments zurechtkommt. Erstes Bauernopfer dieser Entwiclung ist Kriegsminister Rumsfeld. Er wird von einem gewesenen Geheimdienstchef abgelöst, und Bush hat einige Kilo Kreide gefressen vor seinen Reden nach dieser Pleite: er ist für alle Vorschläge zur weiteren Politik der Staaten offen ! Ob die beiden USA-Paare aus der Schönbrunner Parkrundfahrt nun zufriedener sind ? . Sie hatten sich im August so empört über diesen "die USA in der ganzen Welt blamierenden, das Ansehen der amerikanischen Demokratie, der Amerikaner überhaupt in der Welt verderbenden "crazy man" " geäußert, laut und deutlich daß ich staunte - befriedigt staunte. Ich mache mir allerdings keine Illusionen, dass nun große, grundsätzliche Wandlungen in der US-Politik bevorstehen. So wenig aus positiveren Wahlresultaten für gemäßigtere Kreise der herrschenden Klasse zu erwarten ist, so viel wird an propagandistischen Ballons aufgelassen, um desto leichter zu manipulieren, was da an Unruhe und Drängen zu Veränderungen bei den Beherrschten, Unterdrückten, Ausgebeuteten entsteht und wächst.

11.11.06 17:06, kommentieren

So was kommt von so was

kein Wunder, daß keiner mehr reinguckt in meine Einträge - ich hab ja ewig nichts Neues mehr gesagt. Wozu sollte man sich nach dem zweiten oder dritten Mal noch die Mühe machen, umsonst sich bei mir einzuklicken. Und das muß umgehend geändert werden, also fang ich nun gleich an
.
Der unsägliche G.W. sieht seine Felle in Afghanistan und Irak davonschwimmen und weiß nichts Neues, um das zu ändern, immer stur und unbelehrbar bleibt er auf dem aussichtslosen Kurs - falsch, aussichtslos ist der nicht, die klare Aussicht ist eine Pleite wie in Vietnam schon mal erlebt. Braucht er noch paar weitere tausend Body bags, um was zu begreifen, was ihm die Mehrheit seiner Staatsbürger, die Mehrheit der vernünftigen Staatsmänner der Welt einschließlich vieler aus der "Koalition der Willigen" dringend rät ? Was ist das für eine Vorbilddemokratie, die an ihrer Spitze einen nur von jedem 4 Bürger gewünschten Stümper, Unbelehrbaren regieren läßt !
Ich bin froh, von 1945 bis 1990 im Osten Deutschlands erlebt zu haben, daß es viel besser anders geht.

27.10.06 07:39, kommentieren

In Krokodilstränen ersaufen

Das demonstriert die Administration des Herrn Bush, die israelische Regierung, die große Koalition in der Bundesrepublik - jede über gleiche oder andere Fragen, und dennoch alle aus dem gleichen Grund, auf der gleichen ideologischen Basis und mit dem gleichen Ziel, dem gleichen Feind und den gleichen Verbündeten. Die Methodik ist nur geringfügig differenziert, notwendigerweise, denn die Interessenlage ist es auch. Aber unverändert, unbeeindruckt von Globalisierung, Fortschritt der Technik u.v.a.m. gilt, daß unser blaue Planet von Klassen bewohnt wird, die ihre Interessen vertreten. Diese jahrhundertealte Feststellung, die Engels an Marx' Grab präzise formulierte, ist die einzig verläßliche Basis der Beurteilung von gesellschaftlichen Entwicklungen und mußes bleiben, will man nicht in die Irre gehen, in die die ausgefeilte Propaganda des Kapitals ständig zu führen sucht, auch mit der Heuchelei, den Krokodilstränen dieser Tage zu Atomrüstung, Terrorismus, Hunger, Umweltzerstörung. Das ist eine alte Erkenntnis von leider noch immer zu wenigen - aber ich hebe sie heute bewußt hervor. Denn heute vor 60 Jahren, 16jährig, entschied ich mich für die Mitgliedschaft in diesem "Bund der Gleichgesinnten", der heutigen Linken.PDS. Wie bei meinem Eintritt ist auch heute in dieser Partei keine Karriere zu machen; nur viel - und meist ohne Dank - zu arbeiten. Um so mehr freue ich mich, daß
es unter meinen Kindern und Enkeln Mitglieder und viele Sympathisanten dieser - ich sage es bewußt: - meiner Partei gibt; und damit in der 4.und 5. Generation der Familie Kämpfer für das Recht der armen Klassen, für ein lebenswertes Leben, für aller Recht auf Wohnung, Bildung, Sicherheit und Frieden. Sie hat 45 Jahre in unserm Teil Deutschlands gezeigt, wie das bessere Leben der einfachen Leute aussehen kann und war – nimm alles nur in allem ! – Vorbild eines besseren Deutschland in fast allen Feldern. Es gibt viele, Millionen auf dieser Welt, die diesen guten Weg kennen, erahnen oder wissen und nicht vergessen. Es ist schön für mich Alten, in dieser Überzeugung dies mein 60. Jubiläum zu begehen.

20.10.06 08:00, kommentieren